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Versicherungsprämien und die Kalkulation in der Corona-Krise

Unterstützung bei der richtigen Kalkulation Ihrer Versicherungsprämien aufgrund der Coronakrise


In Zeiten der Corona-Krise ist es nicht nur angezeigt, die staatlichen Hilfen zu prüfen sowie gegebenenfalls in Anspruch zu nehmen, sondern auch alle Kostenpositionen auf Einsparungen bzw. Einsparungsmöglichkeiten, Kostenumstrukturierungen hin zu untersuchen und auch umzusetzen.


Wir wollen Ihnen Maßnahmen und Handlungsempfehlungen aufzeigen, mit denen Sie Ihre Liquidität schonen können und Versicherungsprämien zurückerhalten.

Aktuell gibt es viele Gesellschaften am Markt, die ihren Kunden Stundungen, Zahlungsaufschübe oder Änderungen in der Zahlungsweise anbieten. Dies stellt aber nur ein kleines Entgegenkommen dar.


Das wesentliche Thema, die Kalkulation, eine Versicherungsprämie anzupassen, wird hiervon in vielen Fällen nicht berührt.


Versicherungsprämien basieren auf verschiedenen Kalkulationsgrundlagen:

  • nach dem Umsatz,

  • nach den Personalkosten,

  • nach den ermittelten Versicherungswerten,

  • nach der Anzahl der Mitarbeiter oder

  • nach den vereinbarten Höchstentschädigungen.

Hierzu wird in der Regel der Umsatz des Vorjahres herangezogen.













In einer Zeit wie dieser, mit andauernden fallenden Umsätzen, entspricht dadurch die berechnete Versicherungsprämie für das Jahr 2020, die in der Regel im Januar 2020 fällig wurde, nicht den realen Gegebenheiten. Somit können Rückvergütungen auf bereits bezahlte Versicherungsprämien anstehen. Für unterjährige Zahlungsweisen gilt dies analog, basierend auf den gleichen Überlegungen.


Zu beachten sind insbesondere Verträge, welche bei einem negativen Betriebsergebnis keine oder nur geringe Entschädigungen im Leistungsfall anbieten.


Das Standardbeispiel ist die Betriebsunterbrechung.

Mit anderen Worten bedeutet dies, dass wenn im Jahre 2020 ein Unternehmen mit einem negativen Betriebsergebnis rechnet, die Versicherungsprämien für die Betriebsunterbrechung möglicherweise umsonst aufgewendet worden ist.


Insofern ist mit dem Risikoträger (Versicherer) zu vereinbaren, wie sich die Prämien für das Krisenjahr 2020 gestalten sollen und wie sich der Versicherungsschutz bezüglich der Entschädigungsleistung im Schadenfall darstellt, wenn ein Schadenfall im Jahr 2020 auftreten würde und eine positive Betriebsfortführung aufgrund der Krisensituation nicht abgegeben werden kann.


Wir unterstützen Sie dabei, dass Ihr Unternehmen nur die Versicherungsprämien zahlt, die durch das erwirtschaftete Betriebsergebnis notwendig sind.


Dafür muss in die Kalkulation der Versicherungsprämie eingegriffen werden.


Sie haben gemäß der VG-Informationspflichtenverordnung (VVG-InfoV) das Recht zu wissen, wie ein Risikoträger die Prämie kalkuliert.


Neben diesen und anderen Maßnahmen gibt es auch eine andere Überlegung, die über eine Regelung der EU möglich geworden ist. Die IDD (Insurance Distribution Directive) wurde 2018 in nationales Recht umgesetzt und bewirkt, dass Versicherungsverträge provisionsfrei gestaltet werden können. Die Provisionen belaufen sich auf 14 % bis 32 % der jährlichen Versicherungsprämie, die dadurch eingespart werden können, ohne dafür den Versicherer oder den Tarif zu wechseln.


Wenn dieses Thema für Sie interessant ist, können Sie in einem kostenfreien Informationsgespräch weitere Informationen, die für Ihre Entscheidung wichtig sind, mit uns erörtern und abrufen.

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